PNF (Propriceptive Neuromuskuläre Faszilitation)

Das PNF - Konzept ("Propriceptive Neuromuskuläre Facilitation") wurde in den vierziger Jahren von Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Der PNF-Methode liegt eine Behandlungsphilosophie zugrunde, deren Ausgangspunkt darauf beruht, dass jeder Mensch über latente motorische Möglichkeiten verfügt, die durch geeignete Fasziilitationen stimuliert und aktiviert werden können.

 

Die Faszilitation bildet die Basis des PNF-Konzepts. Faszilitation bedeutet wörtlich etwas "einfacher machen", so z.B. dem Patienten eine Bewegung erleichtern.

 

Behandlungsziele der PNF-Methode: 

  • Verbesserung der motorischen Kontrolle und Stärkung der Muskulatur 
  • Normalisierung des Muskeltonus 
  • Verbesserung Bewegungsmöglichkeiten 
  • Verbesserung der Stabilität, Ausdauer, Koordination

 

PNF kann helfen bei:

  • der Zeit nach einem Schlaganfall 
  • Multipler Sklerose 
  • Morbus Parkinson 
  • Morbus Bechterev 
  • Chirurgischen Patienten, z.B. mit Kniegelenkendoprothese (Knie-TEP) oder mit Hüftgelenkendoprothese (Hüft-TEP)